Tierpsychologische Beratung

Im Jahr 2002 habe ich  ein Fernstudium der Tierpsychologie sehr erfolgreich absolviert und neben der psychologischen Beratung von Hunden auch die Qualifikation, Katzen- und Pferdehaltern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Meine absolute Priorität sind aber nach wie vor die Beratung von Hundehaltern. Gerade bei Pferden existieren viele gute, erfahrene Trainer, die alle Möglichkeiten haben, Pferde erfolgreich zu therapieren, besonders dann, wenn sich das Problem stellt, sobald der Reiter auf dem Pferd sitzt.  Auch Katzenhalter haben viele Möglichkeiten, sich erfahrene Hilfe zu suchen. Ich kann aber gerade Katzenhaltern nur raten, sich möglichst früh Hilfe zu suchen. Probleme mit Katzen sind nicht einfach zu beheben und es wird noch schwieriger, je länger das Problem besteht.
Ein zweiter, nicht ganz unwichtiger Grund für mich persönlich, ist meine Allergie, die ich gegen Pferde und Katzen (zum Glück NICHT gegen Hunde) entwickelt habe. Gerade die Allergie gegen Pferde ist äußerst ärgerlich, da ich gerne geritten bin und langsam aber sicher vom "einfachen Fleischtransport" zum "mittleren Fleischtransport" aufgestiegen war.
Nach dem Motto "Schuster, bleib bei deinen Leisten", reicht es mir, Hundehaltern zu helfen- was mir in der Vergangenheit auch gelang und immer noch gelingt. Natürlich verweigere ich keine Anfrage von Katzen- oder Pferdehaltern und bin auch immer gerne bereit, bei Katzen- und Pferdeproblemen zu helfen. Meine Möglichkeiten sind jedoch begrenzt und mehr als eine schriftliche (Mail-) Beratung oder eine telefonische Auskunft, kann und will ich meist nicht geben.
Es stellt sich die Frage, wann die Arbeit der Hundetrainerin aufhört, und die der Tierpsychologin beginnt. Wann ist ein Hund ein Problemhund? Wann bedarf er der Hilfe eines Tierpsychologen?
Meiner Meinung gibt es keine Problemhunde, sondern nur problematische Beziehungen zwischen Mensch und Hund. (Wie auch bei Katzen und Pferden!) Ist diese Beziehung wieder gerade gerückt, verschwinden die Probleme. Die Arbeit ist bei beiden Berufsbezeichnungen die gleiche- egal, ob die Menschen die Hundetrainerin, oder die Tierpsychologin konsultieren.