Tierpsychologische
Beratung
Vor gut 5 Jahren habe ich
ein Fernstudium der Tierpsychologie sehr erfolgreich absolviert und
neben der psychologischen Beratung von Hunden auch die Qualifikation,
Katzen- und Pferdehaltern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Meine
absolute Priorität sind aber nach wie vor die Beratung von Hundehaltern.
Gerade bei Pferden existieren viele gute, erfahrene Trainer, die alle
Möglichkeiten haben, Pferde erfolgreich zu therapieren, besonders dann,
wenn sich das Problem stellt, sobald der Reiter auf dem Pferd sitzt. Auch
Katzenhalter haben viele Möglichkeiten, sich erfahrene Hilfe zu suchen.
Ich kann aber gerade Katzenhaltern nur raten, sich möglichst früh Hilfe
zu suchen. Probleme mit Katzen sind nicht einfach zu beheben und es wird
noch schwieriger, je länger das Problem besteht.
Ein zweiter, nicht ganz
unwichtiger Grund für mich persönlich, ist meine Allergie, die ich gegen
Pferde und Katzen (zum Glück NICHT gegen Hunde) entwickelt habe. Gerade
die Allergie gegen Pferde ist äußerst ärgerlich, da ich gerne geritten
bin und langsam aber sicher vom "einfachen Fleischtransport" zum
"mittleren Fleischtransport" aufgestiegen war.
Nach dem Motto "Schuster,
bleib bei deinen Leisten", reicht es mir, Hundehaltern zu helfen- was
mir in der Vergangenheit auch gelang und immer noch gelingt. Natürlich
verweigere ich keine Anfrage von Katzen- oder Pferdehaltern und bin auch
immer gerne bereit, bei Katzen- und Pferdeproblemen zu helfen. Meine
Möglichkeiten sind jedoch begrenzt und mehr als eine schriftliche
(Mail-) Beratung oder eine telefonische Auskunft, kann und will ich meist nicht
geben.
Es stellt sich die Frage,
wann die Arbeit der Hundetrainerin aufhört, und die der Tierpsychologin
beginnt. Wann ist ein Hund ein Problemhund? Wann bedarf er der Hilfe
eines Tierpsychologen?
Meiner Meinung gibt es keine
Problemhunde, sondern nur problematische Beziehungen zwischen Mensch und
Hund. (Wie auch bei Katzen und Pferden!) Ist diese Beziehung wieder
gerade gerückt, verschwinden die Probleme. Die Arbeit ist bei beiden
Berufsbezeichnungen die gleiche- egal, ob die Menschen die
Hundetrainerin, oder die Tierpsychologin konsultieren.